GEZ Meldedatenabgleich 2018: Wer die Rundfunkgebühren nicht bezahlt, bekommt bald Post

In unregelmäßigen Abständen macht die GEZ den sogenannten Meldedatenabgleich um zu überprüfen, ob auch wirklich jeder seine Rundfunkgebühren bezahlt. In diesem Jahr, also 2018, findet der Meldedatenabgleich wieder statt. Es besteht also die Möglichkeit, demnächst Post von der GEZ zu bekommen, auf die man auf jeden Fall antworten sollte.

Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) überprüft in den nächsten Wochen ob ihre Daten noch alle korrekt sind. Dafür gleicht sie ihre gespeicherten Daten mit denen der Meldeämter ab. Überprüft werden alle Personen die volljährig und in Deutschland gemeldet sind. Es werden Daten wie der Name, der Familienstand, das Geburtsdatum und insbesondere die aktuelle Adresse so wie die Meldeadresse und Einzugsdatum überprüft. Kommt es hierbei zu Unstimmigkeiten, werden die betroffenen Personen angeschrieben. Der Beitragservice (früher GEZ genannt) will damit erreichen, dass wirklich jeder Haushalt seinen Beitrag bezahlt.

Auf den Brief vom Beitragsservice auf jeden Fall reagieren!

Brief vom Beitragservice Meldedatenabgleich 2018
Reagiert man auf den Brief nicht, meldet der Beitragsservice einen automatisch rückwirkend zum Datum des Einzugs in die aktuelle Wohnung an. Um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden, sollte man als Betroffener auf jeden Fall reagieren.

Der Meldedatenabgleich muss sein

Die GEZ bzw. die Einzugszentrale für die Rundfunkgebühr, wie sie sich heute nennt, rechtfertigt dieses Vorgehen auf ihrer Internetseite damit, dass z. B. Umzüge nicht automatisch erfasst werden und deshalb in regelmäßigen Abständen, so ein Meldedatenabgleich vorgenommen werden muss.

Rundfunkgebühren und Beitragsservice abschaffen?

Die Stimmen gegen die GEZ werden immer Lauter. Ist eine Zwangsabgabe für das Fernsehen noch Zeitgemäß? Brauchen wir im Zeitalter des Internets wirklich noch Fernsehen? Was denkt Ihr? Was haltet Ihr von dem Vorgehen des Beitragservices? Was ist Eure Meinung über Rundfunkgebühren? Schreibt es einfach in die Kommentare.